Donnerstag, 14. Mai 2015

アニメ (Anime): Die Geister, die ich auch nicht rief

アニメ (Anime):
Die Geister, die ich auch nicht rief
Abermals ein Beitrag über die nicht realisierten Vorhaben dieses Blogs
In diesem Beitrag soll es um Vorhaben dieses Blogs gehen, die zwar als mögliche Einträge angedacht gewesen waren, es jedoch nicht weiter als über die Lektüre des jeweiligen Werks und der ersten Recherche für einen potentiellen Beitrag geschafft haben. Hier wird kurz der jeweilige Sachverhalt skizziert und erste Überlegungen vage angedeutet.
Ballads of the Bench and Bar; or, Idle Lays of the Parliament House. (1882)

1. Der Manga "Hikaru no Go" (ヒカルの碁) vom Autor Hotta Yumi (ほった ゆみ/堀田 由美, 1957-) und dem Zeichner Obata Takeshi (小畑 健, 1969-) ist seit Kurzem in seiner Animeadaption bei Viewster mit englischen Untertiteln zu sehen. In "Hikaru no Go" findet ein zwölfjähriger Schüler einen alten Gotisch auf dem Dachboden seines Großvaters, in dem der Geist eines ehemaligen Gospielers festsaß und sich hierauf jedoch im Denken des Schülers eingräbt und fortan sein ständiger geistiger Begleiter ist.
© Carlsen / picti mundi
Unter anderem über diesen Manga, dessen Publikationsgeschichte in Deutschland, aber auch den Zeichner Obata Takeshi und seine anderen Werke (etwa "Death Note", "Bakuman." und viele weitere) hätte in diesem Beitrag gesprochen werden sollen.

© Carlsen
2. Kon Satoshis (今 敏, 1963-2010) Manga "Opus" erschien unlängst in zwei Bänden bei Carlsen. Eigentlich war angedacht gewesen über dieses Werk zu berichten, hierbei auch Kons Animefilme und -serie zu erwähnen, wie etwa "Perfect Blue", "Tokyo Godfathers" (東京ゴッドファーザーズ), "Paranoia Agent" (妄想代理人) oder "Paprika" (パプリカ) und auf die Sprengung der klassischen Erzählformen, für welche Kon bekannt war, hinzuweisen. Gerade unter der Prämisse seiner späteren filmischen Werke wäre zu fragen gewesen, wie revolutionäre "Opus" für die Mangawelt gewesen ist, zumindest was den Großteil der Geschichte angeht lautet die Antwort vermutlich, dass er weitaus weniger bahnbrechend gewesen war, als vermutet, aber es hätten sich auch Parallelen zu seiner Arbeit als Regisseur und Drehbuchautor zeigen lassen und hierdurch auch Entwicklungen. 
Wirklich interessant und vielleicht virtuos ist dabei das Schlußkapitel des Mangas, von welchem behauptet wird, dass es das "bisher unveröffentlichte Finale" von "Opus" sei. Ob der erklärende Text im zweiten Band auf Seite 158 der Ausgabe von "Carlsen Manga" tatsächlich den wirklichen Sachverhalt schildert oder nur Teil einer Textimmanenten und wenn dem so wäre äußerst gelungen Fiktion ist, kann hier nicht ohne Recherche gesagt werden. Allerdings gibt es Anzeichentfür beide Behauptungen, wenn schon diese hier nicht verifizier- oder falsifizierbar sind.
© Carlsen
3. Der Anime"Food Wars!: Shokugeki no Soma" (食戟のソーマ), der gerade in der aktuellen spring season im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wird und bei Crunchyroll untertitelt umsonst gesehen werden kann, wäre ebenfalls ein mögliches Thema für diesen Blog gewesen. Vor allem die Parallelen zu "Yakitate!! Ja-pan" (焼きたて!! ジャぱん), was sexuelle Befriedigung durch den Konsum von zubereiteten Speisen oder die Fähigkeiten des Protagonisten, welche dieser zuvor erlernt hat und in seiner neuen Schulumgebung anwenden kann, angeht, sind offensichtlich und wirken in "Food Wars" noch drastisch verschärft.
Die Shōnenmangas typischen Kämpfe oder Wettbewerbe wirkten bereits in "Yakitate!!" derart übertrieben und deplaziert, dass es scheint, als würden sie gezielt das gesamte Battlemanga- beziehungsweise Ballteanimegenre verspotten. Nur was macht dann "Food Wars", wie dem diese Komponente ebenfalls übersteigerter als bei "Yakitate!!" ist?
© Egmont Ehapa Media / picti mundi
4. Ein Eintrag dieses Blogs hätte sich auch mit der Graphic Novel "In Bed" des Splitter-Verlags beschäftigen können und wäre hierbei wohl auf den Stil der Bildgestaltung, die andersfarbig unterlegten Rückblenden, auf den wirklichen Schwerpunkt der Erzählung oder derlei Dinge eingegangen. Eine Leseprobe ist hier zu sehen: http://www.splitter-verlag.eu/in-bed.html

5. "Hamatora" (ハマトラ, dessen Animevariante bei Crunchyroll und bei anime on demand im Original mit deutschem Untertiteln zum Teil umsonst gesehen oder bei Kazé auf DVD oder auf Blu-ray erworben werden kann, ist gerade in seiner Mangafassung bei Kazé erschienen. Über diesen Manga, die beiden Anime Staffeln, die jeweiligen Zusatzbezeichnungen "The Comic" sowie "The Animation" und darüber, dass das erste Kapitel des Mangas "Hamatora" nicht nur im obligatorischen "KAZÉ MANGA REVIEW" abgedruckt, sondern auch als Gratiscomicheft am Gratiscomictag herausgegeben worden ist, hätte ein Beitrag berichten können. 
© gratiscomictag /VIZ Media Switzerland S.A. /picti mundi

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